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Jayden Lyrics - Lebenszeichen

Jayden Lyrics ist zurück und meldet sich sprichwörtlich mit einem „Lebenszeichen“ zurück. Der gleichnamige Eröffnungssong ist mit viel Gefühl und scheinbar gleich aus dem Herzen gerappt. Jayden erklärt seine Sicht von Rap und Manu Ranking begleitet ihn dabei um dem Song den melodischen Touch zu geben. Meiner Meinung nach sehr gelungen. Im nächsten Song geht es etwas trauriger weiter – ein typischer Song um innere Unruhen wegzubügeln. Rap ist Jaydens Ventil, doch dieser Song kommt durch das Feature etwas zu schnulzig rüber – der Rap hebt sich ein gutes Stück vom Gesang ab. Der 3. Song nennt sich „Au revoir und goodbye“ – flowtechnisch sehr locker, aber irgendwie etwas zu trocken – es geht nicht wirklich unter die Haut was aber auch an meinen miesen Laptop Boxen liegen mag. Der Beat gefällt mir sehr gut, jedoch nicht die Werbung am Anfang des Songs – andererseits eine nette Geste. Dann gibt’s als nächstes „Deutschland“ – eine Momentaufnahme aus Jaydens Augen die sehr klar sehen und dadurch traurig sind. Einziger Makel, der Refrain lässt Fragen offen – trotzdem ein sehr hörenswerter Song insbesondere die Message. Offen bleibt die Frage was Jayden damit meint wenn er sagt „ich dachte Kontrolle ist deutsch“. So egal jetzt knallts hier grad, ein französisches Rap weckt mich aus traurigen Gedanken und lässt den Kopf nicken – derbe Stimme, nicer Flow. Der Rapper heißt Silfort und Jayden liefert den zweiten Part in Pimp Manier, was etwas ungewöhnlich jedoch glaubwürdig rüberkommt. Silfort liefert auch im 3. Part gute Unterhaltung wobei ich zum Inhalt nichts sagen kann. Ich schmier mir ein Toast um mich für die zweite Hälfte zu konzentrieren, und gebe zur Halbzeit schon mal einen Daumen nach oben.

Ok die 2. Halbzeit beginnt mit einem Rückfallziehertor von Jayden, er wird mir gerade sehr sympathisch, denn dieser Track kommt überehrlich rüber und zugleich locker, frisch & witzig. Mehr sag ich nicht, hört einfach „Zu faul.“. Der nächste Song heißt Lügner und bringt mich wieder runter, aber ist trotzdem gut – einzige Frage: warum sind Emos eine Bedrohung? Jetzt läuft „Immernoch Eins“ Jaydens Liebeserklärung an Rap, wobei etwas aus den Nähkästchen erzählt wird. Ein guter Track ohne eine Meckermöglichkeit für mich. Der nächste Song startet mit dem Feature Partner Rhymez, der sich aber nur kurz vorstellt und Jayden den ersten Rap Part überlässt. Erst das Schlechte: Der Refrain kommt sehr lasch rüber, der Text & Inhalt sowie Flow sind dafür fresh wie Brötchen um 6.00 morgens am Kiosk. Rhymez geht auch klar, wobei seine Stimme etwas zu kraftlos wirkt um es mal zu umschreiben. „So enttäuscht“ ist was für enttäuschte Liebende, zu denen sich Jayden zu zählen scheint. Kann man hören flashed mich aber grad nicht. Late at Night würde als nächstes kommen, aber ich verschieb das Hören aufs Ende und skippe zu Ausweg. Der fängt gut an und geht gut weiter, doch dann kommt der Refrain der nicht ganz so dope ist… Als Feature Partner ist das neue Lyrics Entertainment Mitglied, der die Rolle des zu trainierenden Schützlings einnimmt und nicht wirklich als entdecktes Talent gelten kann. Als letztes höre ich noch „Late at Night“ – und ernenne ihn nach „Zu faul“ zum zweitbesten Track des Albums. Ales inallem ein gelungenes Album mit Höhen und Tiefen, sowohl künstlerisch als auch emotional.

 

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